Warum RACHEL?

Das RACHEL-Architekturprojekt ist darum bemüht, die Fragen nach dem Wohnen der Zukunft zu beantworten.

 

Die Fragen:

1) Wie setzen wir das Menschenrecht auf Wohnen um?
Wir leben in einer Zeit, in der der bloße Aufenthalt auf unserem gemeinsamen Planeten mit der Erbringung von Leistungen für andere verbunden ist. RACHEL ist ein nichtkonfrontativer Versuch, das Menschenrecht auf Wohnen einzufordern. Hinter dem Menschenrecht auf Wohnen steht das Menschenrecht auf Land.

2) Wie können wir planetarisch gerecht zusammen leben?
Die Länder des Globalen Nordens leben in hohem Maße über ihre Verhältnisse. Es gilt also nicht, die Länder des Globalen Südens ökonomisch zu entwickeln (dies würde den drohenden Ökozid nur beschleunigen), sondern – ausgehend von den privilegierten Regionen dieser Welt – eine überlebensfähige Kultur zu erschaffen. Das Bauen verantwortet über 40 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen und ist somit eine der Hauptstellschrauben im Kampf gegen den Klimawandel.

3) Wie gestalten wir eine enkeltaugliche Ökonomie?
Die Sphäre der Ökonomie hat sich zu einem allbestimmenden Formgeber unseres Sozialkörpers verselbstständigt. Ökonomie kommt von oíkos ‚Haus‘ und nomos ‚Gesetz‘ oder ‚Regel‘. Von der Perspektive eines Hauses ausgehend kann kooperativ eine freie Wissens- und Güterallmende geschaffen werden, die uns Menschen eine gerechte Teilhabe sichert, ohne die gemeinsame Ökosphäre zu gefährden. RACHEL kann als Ausgangspunkt, als Keimzelle einer neuen Art des Zusammenlebens verstanden werden: dem unersättlichen Homo oekonomicus wird der subsistente und suffiziente Homo ludens entgegengesetzt. So betrachtet ist RACHEL die Hardware für ein neues Gesellschaftsspiel.

 

Die Antworten:

Open Source
alle Pläne sind frei dokumentiert, lizenzkostenfreier Selbst- und Nachbau möglich

Autark / Suffizient
keine Fremdversorgungsnetze nötig

LowCost / LowTech
Baukosten nicht über 25.000 Euro

Reversibel
De- und remontierbar
Nachhaltig
Nutzung von regionalen, traditionellen oder kompostierbaren Materialien
Modular
Vernetzbar, clusterbildend, maximal 3-Geschossig

2 Kommentare

  • Dr. Heidrun Eckert||Antworten

    Ich habe die Vision einer veganen Wohngemeinschaft mit Permakultur-Garten, Freier Energie und Vorbildcharakter (freie workshops für Interessierte), die ein veganes Restaurant betreibt, das abends universell-spirituell-kulturellen Zwecken dient. Nach und nach könnten ein vielseitiges alternatives Heilzentrum, eine Künstler-Koplonie, eine Schetinin-Schule, ein Shop mit Büchern und viel Alternativem, eine Bibliothek, Handwerksabteiluingen, eine Reperaturwerkstatt, ein Tauschkreis und mehr dazu kommen. Fernziel ist eine alternative spirituelle Universität, die nach und nach alle Weltkulturen umfasst und das Wissen uralter Zeiten bis hin zu modernen Technologien sammelt verbreitet. Massgeblich geht es darum, das menschliche Bewusstsein zu tansformieren. Daraus folgt automatisch eine andere Politik, Wirtschaft, Medizin, ein anderer Umgang mit Menschen, Natur und Tieren. An vielen Stellen unseres Heimatplaneten wird so gearbeitet. So wird nach und nach ein Paradies entstehen, das den Menschen auf freiwillige Spendenbasis dient. – Dazu braucht es Land und Häuser, dh. Euch.

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